Der TheoPoint

Gedanken über Gott und die Welt

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Gott spricht:
Ich will dem Durstigen geben
von der Quelle des lebendigen Wassers
umsonst.

(Jahreslosung 2018 – Offenbarung 21,6)

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Seit dem 1.8.2015 bin ich (wieder) Pfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland, nun auf einer Pfarrstelle mbA (“mit besonderem Auftrag”).

Dazu gehören zu 50 Prozent die Krankenhausseelsorge am Marien-Hospital in Euskirchen sowie die Seelsorge in Altenheimen im Bereich der Gemeinden Zülpich und Swisttal sowie Vertretungen im Kirchenkreis. Zuvor war ich freiberuflich als Theologe tätig.

Zwischen 2004 und Januar 2009 war ich für fünf Jahre Pastor im Sonderdienst für Altenheimseelsorge in Heimen in Zülpich, Euskirchen und Bad Münstereifel und für Schulgottesdienste an den weiterführenden Schulen in Zülpich.

Die Arbeit hat Freude gemacht, in der Begegnung mit jungen Menschen, mit der Lebenserfahrung alter Menschen genauso wie in der Begegnung mit Menschen, denen die Demenz große Teile ihrer Lebenserfahrung verschlossen hat. Und doch kann man lernen, Schlüssel zu  dieser Vergangenheit finden, aber auch zu sich selbst und all dem Unaussprechlichen, zu den Emotionen und einer ganz einfachen Kommunikation.

Dann sage ich gerne: Für mich waren diese fünf Jahre ein Geschenk. Wer hat schon die Gelegenheit, sich als immer noch recht junger Mensch mit dem Altern auseinandersetzen zu dürfen?

Mich prägt die Zeit als Notfallseelsorger im Kriseninterventionsdienst-Team des DRK ebenso wie nun die Aufgabe, jedes Jahr in zwei „Sammelbestattungen“ die Sternenkinder zu beerdigen: Kinder, die tot auf die Welt gekommen sind. Unsere Welt ist manchmal ziemlich brutal – auch wenn ich das Privileg genieße, in einer Ecke der Erde zu leben, die seit Jahrzehnten von Wohlstand und Frieden geprägt ist. Für mich bedeutet es, dass ich versuche, dankbar aber auch ehrlich zu predigen.

„Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ Eine großartige und zugleich ehrliche Verheißung. Es gibt Durst in der Welt – nach Frieden, nach Gerechtigkeit, nach Heilung. Wer das erkennt, wird nicht einfach nur abwarten, bis es so weit ist. Sondern er (oder sie) wird versuchen, dazu beizutragen, dass dieser Durst jetzt schon gemindert wird. Ein Tropfen auf den heißen Stein kann der Beginn eines Regens sein.

Bernd Kehren,
Pfarrer mbA.


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Lesen Sie hier, wie es zu „Theopoint“ kam.


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